Sitzschulung

Da wir Ende März beim „Dual Aktivierung“ Kurs so viel gelernt hatten, kam am 10.7.2019 wieder Seraphin Eggl in den Stall. Der Unterricht fand einzeln statt und wir hatten „Sitzschulung“ als Thema. Zum ersten Mal ritt ich mit Headset- wodurch das Gesagte sehr gut verstanden wurde. Viele Dinge die theoretisch in meinem Kopf vorhanden sind, wurden in die Praxis umgesetzt. Es wurden auch kleine Bälle und etwas ähnliches wie ein Sitzkissen/Pad eingesetzt, um alte Muster zu durchbrechen. Da ich länger keinen Reitunterricht mehr hatte, haben sich nämlich einige blöde Angewohnheiten eingeschlichen. Moritz war so brav und hat sich sehr bemüht! 🙂 Und ich habe viel gelernt, was ich in Zukunft umsetzen und üben werde. Freue mich schon auf das nächste Mal!

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Zoo

Am 30.5.2019 war ich mal wieder seit längerer Zeit im Zoo. 2 Jahre lang hatte ich zuvor die Jahreskarte gehabt. Diese hat den Vorteil, dass man auch mal nur 1-2 Stunden im Zoo sein kann und es sich trotzdem auszahlt, bei einer Tageskarte würd ich nie nur so kurz bleiben. Was aber der Vorteil einer Tageskarte ist: man schaut sich viel mehr Tiere an. Bei der Jahreskarte waren wir meist nur max. 2 Stunden und da kommt man natürlich bei gewissen Tieren zuerst vorbei. Die „hinteren“ Tiere kamen da meist zu kurz und da wir aber diesmal auch den hinteren Eingang benutzten, war das nicht nur für meine Tochter, sondern auch für mich sehr spannend. Hier einige Impressionen von unserem letzten Zoobesuch:

Dualaktivierung Kurs 24.3.2019

Am 24.3. nahmen Moritz und ich bei einem Dualaktivierung Kurs teil. Ich recherchierte zwar davor im Internet, aber erst nach der ausführlichen Theorie ab 9 konnte ich mir genau vorstellen, was es mit der Dualaktivierung auf sich hat. Pferde können nur Blau- und Gelbtöne sehen. Wenn wir Menschen z.B. etwas mit dem linken Auge sehen, wird dieser Gegenstand zu 50% in der rechten und zu 50% in der linken Gehirnhälfte gespeichert. Bei den Pferden wird dann 80-85% in der linken und nur 15-20% in der rechten Gehirnhälfte gespeichert und erreicht somit in der rechten Gehirnhälfte nicht das Unterbewusstsein, wo es abgespeichert werden könnte. Um diesen Balken zwischen rechter und linker Gehirnhälfte durchlässiger zu machen, wird mit blauen und gelben Pylonen und Gassen gearbeitet. Ein Kurs ist total empfehlenswert und hat Moritz und mir viel Spaß gemacht!

So sah es dann anfangs aus. Moritz hat mich positiv überrascht. Er ist ja doch manchmal ein Lausbub und er war aber hoch konzentriert und bei der Sache. Es gab eine Einheit am Vormittag und eine Einheit am Nachmittag. Dieses Training ist recht knifflig, auch wenn es leicht ausschaut. Moritz hatte es schnell drauf und machte dann schon vieles automatisch.

Hier waren wir hochkonzentriert 😉

Nach 3min Konzentrationsphase (hört sich kurz an- aber wenn man konzentriert arbeitet, ist es total ausreichend) folgt dann 1min Pause- bis zu jeweils 6 Durchgänge dauert 1 Einheit

Das war der Pausenplatz- hier wird nur gestanden, Pferd gelobt und gekrault und gelauscht, was die nächste Aufgabe ist.

Neben den andern Pferden sieht Moritz manchmal etwas klein aus- wie ich neben anderen Menschen. 😂

In der Mittagspause nutzte ich die Zeit für eine Runde mit Chester. Chester wollte seinem Freund garnicht von der Seite weichen, nachdem wir von der ersten Einheit retour waren. Moritz ist allein normalerweise sehr feig und ängstlich allein draußen, aber am Weg von der ersten Einheit heim und beim Hin- und Heimweg der 2. Einheit (ca. jeweils 5-10min) war er total ruhig und entspannt. Und ich auch. 😉 Ist selten wenn Chester nicht dabei ist. 🙂

Chester hatte zwar nicht trainiert, aber alleine die Erzählungen davon machten ihn so müde, dass er sehr viel gähnen musste. 😀

Sehr toll- so ein Dualaktivierung Kurs! Kann ich jedem Pferdebesitzer empfehlen. 😉

Wichtelvoltigieren

Ich freue mich sehr, meine Begeisterung an Pferden bald (hoffentlich) vielen Kindern weiterzugeben! 🙂

Als Kindergartenpädagogin, Mutter und stolze Besitzerin von 2 süßen Ponys, war es schon immer ein Traum, Kindern die Liebe und Freude an diesen wunderbaren Tieren zu vermitteln und meinen Hauptberuf in mein Hobby und in meine Leidenschaft einfließen zu lassen. Den ersten Schritt machte ich Ende August, als ich die Ausbildung zum Übungsleiter Voltigieren absolvierte.

Das ist nun der weitere Schritt und ich freue mich sehr auf diese neue Erfahrung! 🙂

Pony Update

Hallo liebe Tierfreunde!

Da ich länger nichts geschrieben habe, möchte ich euch berichten wie es den Ponys, vor allem Chester geht. Von der Verdauung her geht es ihnen zum Glück sehr gut! Nach der Kolik OP hatte ich ja beschlossen nur noch Schritt auf Chester zu reiten. (Den Rest kann er frei auf der Koppel machen) vor einer guten Woche hat er sogar im Schritt angefangen zu lahmen. 😦 Dank meiner Mutter und Internet Recherchen weiß ich, dass nasskaltes Wetter und aber auch unebene Wege nicht gut bei Arthrose sind- wir gingen bergauf als er anfing und das Wetter war nass und kalt. (Schon seit mindestens 6 Jahren leidet er im Winter unter Lahmheiten, die im Sommer wieder verschwanden und je nach Wetter mehr oder weniger stark ausgeprägt waren- von einer Tierärztin wurde dann eine Arthrose festgestellt, die anscheinend in seinem Alter- damals 18- häufiger vorkommt) Aber im Schritt fing er nun das erste Mal an zu lahmen.

Jetzt heißt es mehr ebene Wege zu entdecken- zum Glück scheitert es in dem Ort nicht an Ausreitwegen. Außerdem hab ich getrocknete Hagebutten und Leinöl bestellt. Morgen erfahr ich von der Stallbesitzerin ob sies gefressen haben. Leinöl ist sowohl gut für die Verdauung, aber ebenso für die Gelenke. Hagebutten sind auch besonders gut für Arthrose erkrankte Pferde, aber ebenso ein guter Vitamin C Lieferant.

Außerdem bekommen die Ponys 2-3x/Woche ihr Mash. Hab jetzt dem Moritz auch ein Schüsserl gekauft, dass er Chester nicht immer nur zuschauen muss. Mash gebe ich ihnen, um Koliken so gut es geht zu vermeiden. Es ist nämlich verdauungsfördernd und sie lieben es!

Ich hoffe ihr alle hattet einen guten Start ins neue Jahr! Bis zum nächsten Mal! 🙂

Winterlicher Spaziergang am 5.1.19 mit anschließendem Fressen vom leckeren Mash

1. Mal Koppel seit der OP

Chester darf ab Do wieder ganztägig auf die Koppel! 😀 Damit sie es nicht mit dem Spielen übertreiben, sind sie seit gestern kurz auf der Koppel und langsam steigernd bis Do täglich draußen! 😀 Momentan ist es sehr gatschig- aber ich hab Glück und meine Ponys sind viel vorsichtiger wenn es gatschig ist. (Es gibt ja auch die Ponys- die 10x im Gatsch ausrutschen bevor sie sich mal einbremsen, aber meine sind (in dem Punkt) vernünftig. 😉 ❤ Also ist Gatsch- Koppel ein richtig toller Einstieg. Man merkte Chester schon an, dass er sich sehr freute und dies zeigte er auch. Allerdings wurde er durch den Gatsch etwas eingebremst, was gut ist. Er soll sich doch noch etwas schonen und wäre die Koppel trocken gewesen hätte er Vollgas gegeben- Lust darauf hätte er gehabt. Hier ein paar Impressionen vom ersten Mal nach über 11 Wochen auf der Koppel ❤

1. Ritt auf Chester nach der OP

Am 1. November 2018 war es so weit- 8 Wochen nach der OP durfte Chester eine halbe Stunde im Schritt geritten werden! 😀

Nachdem 8 Wochen zuvor noch garnicht klar war, ob ich jemals wieder auf ihm reiten würde, oder ihn überhaupt wieder heim nehmen kann, war das was ganz besonderes.

Am Wichtigsten ist, dass es meinen Tieren gut geht und die Beziehung, die Pflege und auch die Arbeit/Zeit vom Boden aus sind viel wichtiger als das Reiten, aber ich fand es trotzdem wunderschön. 🙂

Und ab 29.11. darf er endlich normal auf die Koppel und mit seinen Freunden spielen- da werde ich wieder berichten, wie ihm das gefällt! 😉